DDR Flagge

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1946  
07.03. Gründung der "Freien Deutschen Jugend" (FDJ)
21/22.04. Gründung der "Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands" (SED). Die SPD und die KPD werden zwangsvereint.
23.04. Die Parteizeitung der SED "Neues Deutschland" erscheint zum ersten Mal.
20.10. Bei Landtagswahlen erhält die SED 47,5 % der Stimmen, in Groß-Berlin jedoch nur 18,9 %.
1947  
14.02. Die SED schlägt einen Einheitsstaat, und eine Zentralverwaltung für Deutschland vor.
1948  
23.06. Währungsreform, auch im Ostsektor von Berlin.
24.06. Sowjetische Blockade West-Berlins (bis 12.05.1949)
03.07. Bildung der Kassanierten Volkspolizei
06.09. Die nichtkommunistischen Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung tagen erstmals in West-Berlin.
30.11. Die SED-Stadtverordneten Berlins und Vertreter des Demokratischen Blocks bilden einen "provisorischen Magistrat" in Ost-Berlins unter Friedrich Ebert. Die Spaltung Berlins ist damit Vollzogen.
13.12. Gründung der Kinderorganisation "Junge Pioniere"
1949  
11.01. Die ersten staatlichen Verkaufstellen "HO" werden eröffnet.
15.01. Gründung des "Rates für gegenseitige Wirtschaftshilfe" (RGW - COMECON) in Warschau.
29.05 - 03.06. Der Volkskongress nimmt die Verfassung für eine "Deutsche Demokratische Republik" (DDR) an
07.10. Gründung der DDR. Die Verfassung wird von der Provisorischen Volkskammer in Kraft gesetzt.
11.10. Wilhelm Pieck (KPD) wird erster Präsident der DDR.
12.10. Otto Grotewohl (SPD) wird Ministerpräsident.
05.11. Ein Text von Johannes R. Becher wird zur DDR.Hymne erklärt.
1950  
08.02. Bildung des Ministeriums für Staatssicherheit.
06.07. Die DDR erkennt die Oder-Neiße Linie als Westgrenze Polens an.
25.07. Erste Tagung des ZK der SED, Walter Ulbricht wird zum Generalsekretär der Partei.
29.09. Die DDR wird in die RGW aufgenommen.
1951  
09. - 12.07. Die zweite Parteikonferenz beschließt den Aufbau des Sozialismus in der DDR.
23.07. Die fünf Länder der DDR werden in 14 Bezirke und 217 Kreise gegliedert.
27.07. An der innerdeutschen Grenze wird eine "besondere Ordnung" eingerichtet (Sperrzonen, Schutzstreifen, und Abschaffung des kleinen Grenzverkehrs).
1953  
28.05. Das ZK der SED beschließt eine erhöhung der Arbeitsnormen um 10% . Dieses führt zu unruhen unter der Bevölkerung.
16.06. Streik der Bauarbeiter in der Stalinallee in Ost-Berlin, Proteste gegen die Normenerhöhung.
17.06. Volksaufstand in der DDR und Ost-Berlin. Sowjetisches Militär schägt ihn blutig nieder.
1954  
25.03. Die UDSSR erkennt die Souveränität DDR an.
1955  
11. - 14.05. Abschluß des Warschauer Paktes.
1956  
18.01. Gesetz über die Schaffung der Nationalen Volksarmee (NVA).
28.01. Die DDR wird Mitglied des Warschauer Paktes.
1957  
26.07. Die DDR schlägt der Bundesregierung eine Konföderation vor.
1958  
27.10. Walter Ulbricht erklärt, daß ganz Berlin zum Hoheitgebiet der DDR gehört.
1960  
12.09. Das Amt des Präsidenten wird abgeschafft, und Walter Ulbricht wird Vorsitzender des neugebildeten Staatsrates.
1961  
13.08. Bau der Berliner Mauer.
16.08. Die innerdeutsche Grenze wird für Bewohner der DDR und Ost-Berlins gesperrt.
1962  
24.01. Gesetz über die allgemeine Wehrpflicht.
22.08. Die sowjetische Stadtkommandantur in Berlin wird aufgelöst.
1964  
11.01. Die letzte gesamtdeutsche Olympiamannschaft wird für die Olympischen Spiele in Innsbruck und Tokio nominiert.
12.06. Freundschafts und Beistandspakt zwischen der DDR und der UDSSR.
07.07. Der Wehrdienst ohne Waffe (Bausoldat) wird eingeführt.
25.11. Der Zwangsumtausch von 5,- DM für Besucher aus dem nichtsozialistischen Ausland wird beschlossen.
1966  
28.02. Walter Ulbricht beantragt die Aufnahme der DDR in der UNO.
1967  
20.02. Gesetz über eine eigene Saatsbürgerschaft wird verabschiedet.
1968  
09.04. Eine neue Verfassung tritt in Kraft. Die DDR bezeichnet sich als sozialistischer Staat.
10./11.06. Die Volkskammer beschließt die Einführung des Pass und Visumzwangs im Reiseverkehr mit der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlins
20./21..08. Einheiten der NVA beteiligen sich am Einmarsch des Warschauer Pakts in die Tschecheslowakei.
1970  
19.03. DDR Ministerpräsident Stoph und Bundeskanzler Willy Brand treffen sich in Erfurt (zweites treffen am 21.05. in Kassel).
1971  
31.01. Der Telefonverkehr zwischen Ost- und West-Berlin wird nach 19 Jahriger Unterbrechung mit 10 Leitungen wieder aufgenommen.
03.05. Auf der 16. Tagung des ZK der SED wird Ulbricht aus Altersgründen als Erster Sekretär abgelöst. Sein Amt übernimmt Erich  Honnecker.
01.07. Auslandstarife für den Postverkehr nach West-Berlin und der Bundesrepublik Deutschland werden eingeführt.
17.12. Unterzeichnung des Transitabkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR.
1972  
26.05. Der Verkehrsvertrag zwischen der DDR und der Bundesregierung werden unterzeichnet.
03.06. Das vier Mächteabkommen über Berlin wird abgeschlossen.
21.12. Der Grundlagenvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR werden unterzeichnet.
1973  
09.02. Großbritannien und Frankreich nehmen diplomatische Bezihungen mit der DDR auf.
18.09. Die DDR wird Mitglied der UNO.
1974  
02.05. Eröffnung der "Ständigen Vertretung" in Bonn und Ost-Berlin.
04.09. USA nehmen diplomatische Beziehungen mit der DDR auf.
1975  
30.7. - 01.08. KSZE-Gipfeltreffen in Helsinki. Die DDR und die Bundesrepublik unterzeichnen die Schlußakte.
1976  
16.11. Der Liedermacher Wolf Biermann wird wärend einer Tournee durch die Bundesrepublik ausgebürgert.
1977  
23.08. Rudolf Bahro wird verhaftet, nachdem Auszüge aus seinem Buch "Die Altanative" im "Spiegel" erschienen waren.
1979  
28.06. Die Volkskammer beschließt, daß auch ihre Berliner Abgeordneten in Zukunft direkt gewählt werden.
1980  
09.10. Der Mindestumtausch für Reisende aus dem "nichtsozialistischen Ausland" wird von 5,- DM auf 25,- DM erhöht.
1981  
11.- 13.12. Der Bundeskanzler Helmut Schmidt besucht den Staatsratvorsitzenden Erich Honecker am Werbelinsee.
1983  
15.09. Richard von Weizsäcker trifft als erster Regierender Bürgermeister West-Berlins, den DDR-Staatschef Erich Honecker in Ost-Berlin.
1987  
17.07. Der Staatsrat beschließt die Abschaffung der Todesstrafe.
07.- 11.09. Honecker besucht die Bundesrepublik Deutschland.
1988  
15.08. Die DDR nimmt diplomatische Beziehungen zur EG auf.
26.08. Das Begrüßungsgeld für DDR-Bürger im Westen wird von 30,- DM auf  100,- DM erhöht.
1989  
08.07. Honecker bricht wegen Krankheit seine Teilnahme an einer Sitzung der Warschauer Pakt Staaten in Bukarest ab.
19.08. 600 DDR-Bürger flüchten durch ein offenes Grenztor nach Östereich.
10.09. Ungarn erlaubt die Ausreise an der ungarisch-östereichischen Grenze.
11.09. Das DDR  Innenministerium lehnt die offizielle Zulassung des "Neuen Forums" ab.
30.09. 7000 Flüchtlinge reisen mit Sonderzügen aus der Prager und Warschauer Botschaft aus.
07.10. 40. Jubiläum der DDR.
18.10. Honecker tritt zurück, Egon Krenz wird sein Nachfolger als SED-Generalsekretär.
24.10. Egon Krenz wird Staatsratvorsitzender.
02.11. FDGB-Chef Harry Tisch und Volksbildungsministerin Margot Honecker treten zurück.
04.11. Fast eine Million Menschen demonstrieren in Ost-Berlin.
07.11. Die Regierung tritt zurück.
08.11. Das Politbüro tritt zurück.
09.11. Öffnung der Grenzen.
23.11. Gegen Erich Honecker wird ein Parteiverfahren eingeleitet. Günter Mittag wird aus der SED ausgeschlossen.
28.11. Bundeskanzler Helmut Kohl stellt ein zehn Punkte Programm zur deutschen Einheit vor.
01.12. Die Volkskammer schafft die führende Rolle der SED ab. 9.090.200 DDR-Bürger besuchten seit dem 9. November die Bundesrepublik und West-Berlin.
02.12. US-Präsident George Bush trifft den sowjetischen Generalsekretär Michail Gorbatschow auf Schiffen vor Malta. Zentrales Thema:   "Die Lage in Deutschland".
03.12. ZK und Politbüro der SED treten zurück, Egon Krenz verliert das Amt des Parteichefs. Die SED-Führung übernimmt ein Arbeitsausschuß.
Erich Honecker, Horst Sindermann, Erich Mielke und Willi Stoph werden aus der Partei ausgeschlossen, Harry Tisch, Günter Mittag und der Erfurter SED-Chef Gerhard Müller werden wegen Amtsmißbrauch festgenommen.
15.- 17.12. Sonderparteitag der SED. Die SED wird aufgelöst, und nennt sich seither PDS.
1990  
3.10. Die DDR schließt sich der Bundesrepublik Deutschland an.

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